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Die Ergebnisse der OPTIMUS-Untersuchungen zeigen:

Die Optimierung bestehender Heizungsanlagen ist ökologisch notwendig und ökonomisch rentabel.

Überraschend daran ist:

Die erzielten Einsparungen sind gerade in neueren Gebäuden besonders hoch.

So liegen die Einsparungen im Mittel bei rund 10 kWh je Quadratmeter beheizter Wohnfläche und Jahr. Bei Gebäuden, die nach der Wärmeschutzverordnung 1995 errichtet wurden liegen sie bei rund 20(!) kWh. Das entspricht gut 20% des Verbrauchs dieser Gebäude.

Es gilt also: Je geringer die Verluste durch ungenügend gedämmte Aussenflächen und unzureichende Luftdichtigkeit, desto größer ist das Verschwendungspotenzial durch nicht optimal abgestimmte Heizungssysteme.

Die Ausschöpfung dieser Einsparpotenziale würde die Bundesregierung dem Erreichen der Kyoto-Ziele einen großen Schritt näher bringen.

Die relativ geringen Investitionskosten von rund 2 - 7 € pro Quadratmeter Wohnfläche garantieren eine baldige Amortisation für die Gebäudeeigentümer.

Mehr dazu finden Sie im Kurzbericht Technik.


 

Wichtigster Ansatz zur nachhaltigen Veränderung des unbefriedigenden Ist-Zustandes sind verbesserte Aus- und Fortbildungen sowie die Unterstützung des Handwerks im Aufbau des Geschäftsfeldes "Optimierung von Heizungsanlagen".

Diese wurden im Rahmen der Abschlusstagung diskutiert:

Tagungsprogramm

Grußwort (Warmhoff, DBU)

Einführung (Stein, Innung WHV)

Technische Ergebnisse (Jagnow/Wolff, TWW)

Systemkompetenz (Müller, FPB)

Qualifikation in der Berufsschule (Steenblock, BBS II Aurich)

Diskussion "Optimierung als Geschäftsfeld"

Abschlussdiskussion

Die vorläufigen Abschlussberichte:

Teil 1: Optimus im Überblick - Ansatz, Ergebnisse, Aktivitäten (2,97 MB)

Teil 2: Technische Optimierung und Energieeinsparung (16,7 MB)

Teil 3: Ausbildung und Qualifizierung zur Systemkompetenz (6,64 MB)

Teil 4: Wissenstransfer und Umweltkommunikation (10,3 MB)